
Die Linksjugend setzt sich für eine Besserstellung junger Asylsuchender in Mannheim ein. Die Stadt Mannheim sollte sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten für humane Lebensbedingungen aussprechen, so die jungen Linken. Neben einer grundsätzlichen Besserstellung wird als erste Maßnahme gefordert, jungen Asylsuchenden einen kostenfreien Zugang zu sportlichem Engagement und künstlerisch-musischen Angeboten zu ermöglichen.
„Die Jugendzeit ist für jeden Menschen eine entscheidende Lebensphase. Auch Asylsuchende haben das Recht auf eine freie persönliche Entfaltung in ihrer Jugend. Die Stadt Mannheim sollte deshalb jungen Asylsuchenden wenigstens ein sinnvolles Freizeitangebot ermöglichen. Das ist zwar nur ein Tropfen auf den heißen Stein, aber immerhin eine kleine Abwechslung im oft tristen Alltag. Dass seit dem vergangenen Jahr junge Asylsuchende für drei Euro im Monat das MAXX-Ticket erwerben können, war bereits ein Schritt in die richtige Richtung“, erklärt Linksjugend-Kreissprecher Julien Ferrat.